Lanzarote 2.0

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Die Saison 2018 wirft ihre Schatten voraus. Inzwischen hat mich der Trainingsplan für das Trainingslager erreicht und die Vorfreude ist grad in Angst umgesprungen. „War das letztes Jahr auch schon so viel?“

Ich hatte mir geschworen, 2018 gehst du fitter ins Trainingslager und ziehst es durch, keine Erkältung! Ne ich hab die Erkältung einfach schonmal im Dezember und lasse Silvester mal so richtig ins Wasser fallen. Mal sehen, was ich nach 4 Wochen Pause jetzt noch bis zum TL wieder aufbauen kann.

Anreise

Vor der Reise ist Packen angesagt. Was muß alles mit, was soll mit, was kann mit, was darf hier bleiben. Gar nicht so einfach bei den ganzen Trikotsätzen, die ich hab. RCB, klar aber nur eine Hose und Shirts in rot und schwarz, Regenjacke zur Sicherheit; BBC, nur Trikot, Garmex Veste und Jacke; ALÉ, nur welche, also das neue und dann noch Quäldich.de, die Jacken bleiben zu Hause (großer Fehler); M&M´s RED ist noch dabei, weil Spaß muß sein und dann noch ein Satz Wiegetritt.

Dazu noch zwei Paar Schuhe, Lauf- und Schwimmsachen und drei Tri-Einteiler zum Testen fürs Wasser.

Jetzt fehlte nur noch etwas für die Tage ohne Sport, Frühstück und Abendbrot. Drei Hoodies tun da echt Wunder, gehen hier immer.

Zum Rad haben sich dann noch ein paar Klamotten von Frank gesellt und da war auch der Radkoffer randvoll. 40kg sind schnell zusammen.

Am Morgen hat mich dann eine ganz liebe Freundin erst zum Autohändlern begleitet und dann zum Flughafen gefahren. Wenn alles gut geht, steht nach dem Trainingslager schon mein neues Auto vor der Tür. Nach etwas längerem Warten und viel Spaß bei der Sicherheitskontrolle hab ich dann auch Frank gefunden und der Quatsch konnte losgehen. Ein Jahr nicht gesehen, trotzdem war es als wenn wir grad erst aus dem letzten Trainingslager zurück wären.

Auf Lazarote am Flughafen bin ich dann direkt auch noch in Sabrina gelaufen und schon war es, wie im letzten Jahr. Das einzige was am Flughafen fehlte war Markus. „Wer so spät anreist.“ Aber wir kannten uns ja aus.

Die nette Dame von NeckermannReisen wollte uns den Weg zum Bus erklären, aber die Nummer hat uns schon gereicht. Das einzige, was sie wunderte, war unsere gute Laune. Anscheinend sind Urlauber per se massiv gestresst, wenn sie aus dem Flieger steigen. Was in scheiß Job.

Tag 1

Ab aufs Rad

Am ersten Tag gabs ein Einrollen nach Orzola. Gemütliche 2,5h mit Rückenwind gen Norden und gegen den Wind wieder zurück. So’n scheiß. Gefühlte 4-5bft haben uns zwar recht schnell nach Norden getrieben, aber bekanntlich muß man die ja auch zurückfahren, meistens.

Da ich im Januar noch nicht trainiert hab. Selbst Silvester ist ja wegen Grippe ausgefallen, hatte ich mich für die dritte Gruppe entschieden. Langsam anfangen und dann evtl. Noch nach oben orientieren und auf keinen Fall wieder krank werden. Das war meine Devise.

Nachmittags gab es dann auch noch die erste Schwimmeinheit mit Schwimmvorbereitung am Pool bei bestem Wetter.

Tag 2

Regen ist, wenn die Heringe waagerecht vor der Scheibe vorbei schwimmen.

Sauwetter, Wind kalt, Ok nicht ganz so kalt wie in Deutschland mit -11°C aber mit dem Wind und Regen zusammen war es Fahrradfahren zum Abgewöhnen. So sind wir nach ca. 11km am Müllberg wieder umgedreht und trotz sechs Schichten incl. Zwei Gamex (Weste und Jacke) vollkommen durchnäßt wieder zum Hotel gefahren. Bei mir haben da schon die Alarmglocken geläutet bezüglich Erkältung. Bloß nich wieder nach einer Woche ausfallen. Also heiß duschen und gut einpacken. Der anschließende Lauf ging dann natürlich auch alles andere als gut und so bin ich nach einem km mit harten Beinen wieder umgedreht. Was für ein toller Anfang für ein Trainingslager.

Da Rad und Laufen sehr kurz waren gab es dann noch eine Stunde Stabi und Dehnung mit Achim nach Vorlagen von Ralf Ebli. Sechs satte Seiten mit allem, womit man einen Triathleten so quälen kann.

Tag 3

Ruhetag und Zeit für das obligatorische Sprungfoto an der Wetterstation.

Unser Busfahrer Jörg hat uns diesmal ohne weitere Umwege direkt zum Aussichtspunkt gefahren. Danach sind wir noch nach Famara und El Golfo gefahren und dort zu den Höhlen an der Küste, wo die Wellen sich laut brechen, leider war Niedrigwasser und so, waren zwar die Wellen hoch, aber sie brachen

Tag 4

Auf ne Cola nach Orzola – K3

Orzola ist immer ne Reise wert und wenn nur für ne Cola.

Tag 5

Wenn der Regen waagerecht kommt.

„Wind ist, wenn die Schafe keine Locken mehr haben“

Statt 2h Frequenzsprints, GA2 Intervallen auf dem Rad und Laufen gibt es erstmal Athletiktraining und wenn es die Trainer bei dem Wind stehen zu bleiben noch Schwimmen. Das Wetter ist zum abschalten.

Nachmittags hat es dann aufgeklart und sie haben uns noch fast 2000m durchs Wasser getrieben.

Mit Trainer ist doch alles besser. Technik dies, Technik das, GA1 Lagen nur kein Kraul,…., 39 Bahnen zeigt die Uhr, und dann auf einmal 500m Kraul durchschwimmen. Aaaaaah, das hatte ich doch auf meinem Trainingsplan, den mir die Erkältung so schön zerrissen hat. Aber leider nie geschafft hab. Am Ende war es dann nur eine psychologische Grenze. Die ersten 200 gingen ganz gut, dann müßte ich zwei überholen. Erster Anlauf ging schief (Gegenverkehr) der zweite hat funktioniert nur müßte ich das mit ner recht hohen Atemfrequenz bezahlen. Aber weiter. Und auf einmal zeigt die Uhr 61 Bahnen. Moment 61-39=22~550m scheint schwimmen doch meditativ zu sein. Und ging besser als gedacht. Also gibt es dann demnächst doch noch nen 400m Test auf Zeit mit 100 hintendran, um ne Vergleichszeit für die Wettkämpfe zu haben.

Nach dem Schwimmen ging’s dann noch zu Massage (Osteopathie) mir hat am Morgen noch die Schulter weh getan. Aber sie ist wieder viel beweglicher und kräftiger. Also lohnen sich die Schmerzen.

Tag 6

Famara mit wenig Wind – am Arsch.

Zwar läuft es wesentlich besser,daß ich mich zurückhalte und möglichst im GA1 fahre mich am Berg eben nicht treiben lasse und mit 150/160 bpm hochjage, aber es macht mir dann doch zu schaffen. Bin trotzdem stolz auf mich 73km mit 1050Hm bei 5-6bft mit über 80% im GA1 gefahren zu sein.

Achims Technikeinheiten machen dabei immer Spaß, ob es nun nur Slalom ist oder Stehen oder andere kleine Fiesematenten. Er läßt sich immer wieder was einfallen um uns auf dem Rad zu fordern und sicherer zu machen.

Tag 7

Sparingspartner mit vier Buchstaben : WIND

Aus einem Entlastungstag wurde dann ein kleiner Belastungstag.

Morgens ab ins Wasser für 1,6km mit ganz viel Technik und GA1 sauber schwimmen. Dann haben wir die ausgefallenen Einheiten vom fünften Tag nachgeholt. Also ab auf Rad und hoch zum Torbogen. Das war letztes Jahr der Tag an dem in ausgefallen bin (Tag 5). Aufgabe: kleinster Gang und mit maximaler Trittfrequenz 10sec fahren GA2 und dann 1min ruhig weiterfahren. Also kleinster Gang und gib ihm, was Achim nicht gesagt hat: „auch hochschalten“ das kommentierte er dann erst, als ich dreimal mit mind. 170U/min über die Servicestraße gehoppelt bin. Dann gabs noch zwei Runden mit Hochschalten auf 160-170U/min.
Danach sollten wir noch GA2/1 laufen, das war mir persönlich dann aber doch zu viel. So hab ich die Zeit dann zur Regeneration auf dem Bett genutzt.

Tag 8

Auf Regen folgt Sonnenschein

Es war morgens wieder zugezogen, also wurde der Trainingsplan mal wieder flexibel geändert und statt 2,5-3,5h Rad GA1 gabs die 45 min GA1 Laufen morgens und die Radeinheit nachmittags. Wir mußte ja pünktlich zum Karnevalsumzug wieder am Hotel sein.

Die 45min hab ich mir auf 5km gestutzt, so konnte ich mich wenigstens vernünftig motivieren und hab sie eisern mit Achim im GA1 durchgezogen. Erstmal war ich daher stolz auf mich, daß ich dieses Jahr zum ersten Mal wieder die 5km durchgelaufen bin. Das muß sich dieses Jahr aber noch ausbauen lassen bis Wilstedt bei Nacht.

Um 14Uhr ging’s dann nochmal aufs Rad für eine kleine Einheit 3h 62km 770Hm und am Anfang viel Wind von vorn. Aber ich hab mich eisern an die GA1 gehalten, 95% mit weniger als 141bpm. Erst ging’s am Aquapark hoch und danach Richtung San Bartolomé am Müllberg vorbei. Da Achim hinter mir immer versuchte Weisheiten von sich zu geben und zu singen, was glaub ich der Motivation dienen sollte….. funktioniert, man versucht vor ihm zu flüchten, was dem GA1 in dem Fall hinderlich war…

Von dort gab es eine kleine Runde am Rand des N.P. Timanfaja und wieder zurück. Endlich Rückenwind.
Leider fahren ab morgen schon die ersten wieder, so daß unsere Gruppen von nun an immer etwas kleiner werden.

Tag 9

Yaiza plus Timanfaya – oder warum Twix, Cola und KitKat wahrer Treibstoff sind

Tag 10

Der erste echte Ruhetag und doch gehen wir auf KOM-Jagd

Was war passiert? Wie üblich vor unserer Tour haben wir mit Achim vorher Technikübungen gemacht. Statt auf dem oTennisplatz, sind wir auf den Kreisel unweit des Hotels gefahren. Es wurden Überholmanöver und Kreiseln geübt. Ganze sechs Runden oder 2,5km auf dem großen Rund, bevor es dann Richtung Yaiza und Timanfaya ging. Natürlich hatte irgendjemand nicht ein, sondern gleich drei Segmente im Kreisel angelegt: fünf Runden, eineinhalb und genau eine Runde.

Das hat natürlich sofort zu einer Diskussion am Abend geführt und zu hitzigen Spekulationen.

Also sind Christian und ich am Morgen mit den Rädern losgezogen und haben die KOMs in Angriff genommen und Dennis klammheimlich nachträglich und holt sich dann auch die beste Zeit der Campteilnehmer.

Tag 11

Tag 12

Tag 13

Eine letzte Fahrt gen Norden zum Kaffee…., wo sind eigentlich die anderen.

Treffen um 10 vor, Hotel wie immer. Kleine Technikprobleme bei Martina, die letzten beiden Gänge gehen nicht mehr rein. Also kurz nachgeguckt und ratsch war der Baudenzug ab. Also Rad tauschen, aber keins da, dann doch den Zug, das dauert…. irgendwie haben sie es dann doch geschafft.nur waren die anderen beiden Gruppen jetzt schon fast 20min weg.

Abreise

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Es ist OFF Saison

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Warum werden Triathlethen eigentlich im Winter gemacht?
Kann man sich nicht einfach mal gemütlich aufs Sofa setzen und sich von den Strapazen des Jahres erholen?

Irgendwie nicht!

Also hab ich mir gedacht, bis Ende Februar muß ich was schaffen. Im letzten Winter war zu wenig und ich war im Trainingslager so richtig am Ar###. Da muß was gehen.

  1. Die 500m will ich durchkraulen, ob nun technisch einwandfrei oder schneller als mit Brustschwimmen – egal – meine Beine werden es mir auf dem Rad und spätestens beim Laufen danken.
  2. Wenn mir in allen Trainingslager und Büchern etc. gesagt wird Stabi ist eine der wichtigsten Diziplinen, dann muß ich da wohl ran. Flux hab ich mir einige Sachen zusammengestellt und Jörg und Patricia posten ja zum Glück ständig neue Kombis. So wird es nie langweilig.
  3. Auch das Rad darf bei all dem nicht zu kurz kommen. Also gehe ich brav zum Spinning im Winter, wenn ich keine Lust auf draußen habe und erledige auch sonst viel mehr mit meinem Drahtesel.

Alles in allem hab ich mir einfach Excel genommen von Feb zurückgerechnet und darauf meinen kleinen Plan aufgebaut, der dann ab Januar von Jörg wahrscheinlich wieder massiv durcheinandergewirbelt wird. Wenn es mit dem Coaching für Hamburg losgeht.

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Ich gebe zu, ich habe mich nur grob dran gehalten, aber ich habe zumindest ein schlachtes Gewissen. Aber es ist jetzt auch Urlaub.

Zwanzig Leute, drei Trikots

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Sonntagausfahrt bei bestem Wetter. Olaf und Didi hatten auf Grund der guten Wetterlage zum Fahren aufgerufen und da waren sie alle da.

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Was bei Montagstouren immer in einem bunten Mischmasch von Trikots endet war nun auf drei Trikots beschränkt: BBC, RCB und Wiegetritt. Wobei so einige von uns die Qual der Qual hatten, man ist ja gut bestückt mit Radklamotten. 😉

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Geplant waren ca. 80km in zweieinhalb Stunden, ein kleiner Stop irgendwo, damit man rechtzeitig zum Werderdebakel wieder zu Haus ist. Geworden sind es dann 96km ind dreieinhalb Stunden. So mußte Olaf dann auch nicht mehr den Rasen mähen.

Alles in Allem war die Runde super entspannt und eigentlich genau das Richtige die Saison ausklingen zu lassen. Etwas stressig wurde es auf den letzten Kilometern zwischen Fischerhude und Hexenberg, wo noch mehr Bremer Sonntagradler unterwegs waren. Hier war an gemütliches nebeneinander-her-radeln nicht mehr zu denken. Was aber dann auch nicht mehr gestört hat.

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Mal sehen, was die nächsten schönen Tage noch bringen. Ich will dann mal wieder den Crosser rausholen und die Uniwildniss unsicher machen. Als Ersatz für die Montagsrunde wird dann wohl Bernds Montagslaufrunde im Bürgerpark herhalten müssen.

 

 

 

Endless Summer Camp 2017

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Mit Jorge Sports & Travel. Nach dem Trainingslager im Feb/März wollte ich mich auch zum Ende der Saison noch einmal in professionelle Hände begeben. Auf Anraten von Trilifelove hab ich mich für das Endless Summer Camp von Jorge (Jörg Birkel) Sports & Travel entschieden.

Die Buchung über Baleareisen incl. Rad lief super einfach. So hatte ich auch das gleiche Rad, wie schon zu Ostern 2016, nur dass ich dieses Jahr kein Rad mit nach Hause nehme.

Nach der Meldung zum Camp hab ich von Patricia den Trainingsplan fürs Camp bekommen, der eine ziemlich volle Woche versprach.

Tag eins – Achtung, Aufnahme

Die ersten Tage sind wie im Flug vergangen. Am ersten Abend haben wir uns zu einem kleinen Kennenlernen nach dem Abendbrot getroffen und die nächsten Tage besprochen. Anders als im Trainingslager auf Lanzarote sollte hier der Schwerpunkt eher auf Technik als auf großen Trainingsumfängen und Ausdauertraining liegen. Da wir mit gerade sieben Teilnehmern bei zwei Trainern weniger waren, gab es auch gleich am ersten Tag eine wesentlich direktere Betreuung. So wurden beim Schwimmen und Laufen aus mehreren Perspektiven Videoaufnahmen von allen gemacht und später detailliert besprochen. Wie mir bereits bewußt war, muß ich viel beim Laufen tun, andererseits sollen meine Schwimmkünste weit besser sein, als ich dachte. So muß ich eher Ausdauer fürs Schwimmen trainieren und die Atmung. Auch ein Functional Movement Screen erhörte zum ersten Tag, in dem unsere Beweglichkeit getestet wurde und klare Defizite aufgezeigt wurden. Besonders mein Hüftbeuger ist anscheinend blockiert und sollte zusammen mit meiner Schulterverletzung von vor vier Jahren für Schmerzen, wenn auch positiver Natur sorgen.

Durch das Wetter blockiert, haben wir den ersten Tag zeitlich komplett umgeworfen und waren vor dem Mittag Laufen, Schwimmen und zum Movement Screen. Nur die Enten im Pool schien der Regen dabei mittags nicht zu stören.

Nach dem Mittagessen riss der Himmel dann auf so haben wir zumindest eine kleine Radrunde mit einigem an Technik gedreht, da viele bisher kaum oder gar nicht in der Gruppe gefahren sind.

Tag zwei – Was kann alles passieren an einem Tag?

Wie Jörg uns schon bei der Videoanalyse erklärt hat ist die abrupte Änderung des Laufstils nicht möglich oder mit satten Schmerzen verbunden – O-Ton: „Da explodieren dir die Waden“ – Ich habs beim Aufwärmen versucht und es hat doch recht gut geklappt; Läuferdreieck, höhere Schrittfrequenz und Füße unter den Körper fallen lassen. Dann fing Jörg an uns für kurze Strecken Intervalle laufen zu lassen und mir explodierten die Waden, was für ein Wunder. Also langsam hinter den anderen nach Hause laufen, bevor es zu ner Zerrung kommt. Aber geklappt hat es.

Unter strenger KontrolleDann ging es an Laufübungen, mit Leiter, Steigerungslauf und Technikübungen zur Steigerung der Agilität. Teilweise sehr einfach aussehende Schrittfolgen haben uns ganz schön ins Schwitzen gebracht. Hier kam mir zum ersten Mal meine Tanzerfahrung zu Gute, durch die ich gewisse Bewegungsmuster schon kannte, bzw. schneller umsetzen konnte. Das sollte beim Laufen noch öfter passieren.

Beim Schwimmen haben wir uns verstärkt um die Wasserlage gekümmert. Ich sag nur Kopf runter und Arme tiefer. Um den Störfaktor Atmung auszuschalten hatten wir die Möglichkeit den Powerbreather von Ameo zu testen. Eine sehr zu empfehlende Anschaffung, wenn man noch Probleme mit Wasserlage und Atmung hat. Er trainiert nebenbei auch noch das schnellere Einatmen durch einen erhöhten Atemwiderstand.

IMG_0453.JPGDie Radausfahrt ging dann nach Sineu. Dabei haben wir gleich zu Anfang die Nerven von Jörg und Patricia strapaziert. Nachdem vom Vortag Zeichen und Verhalten in der Gruppe klar waren, ging es nun an die Praxis. Wie in der Fahrschule wurden alle möglichen und unmöglichen Scenarien durchgespielt. Es wurde gezeigte, was passiert, wenn man anhält und sich nicht aus den Padalen ausklickt, es wurde ausprobiert wie lange die Luft im Reifen bleibt trotz darin steckender Schraube und erste Hilfe und Verhalten bei einem Sturz. Wobei es Hans wohl weniger dabei gestört hat, von den drei Frauen umsorgt zu werden. Um dann auch nichts zu vergessen gab es auf dem letzten Stück noch Regen und wir konnten feststellen, wie schlecht bremsen bei nasser Straße funktioniert. Völlig durchnässt ging es dann nach Hause.

Tag drei – „Das nennst du Laufstil“ – Tapasabend

Der erste Tag an dem wir ausschlafen konnten, denn die Laufintervallestanden erst für 10 Uhr auf dem Plan. Also ausgiebig frühstücken, um auch Energie fürs Laufen zu haben.

DIMG_0454.JPGa die Waden vom Vortag noch etwas hart waren, hab ich mir das Intervalllaufen lieber geschenkt und bin nur für die Technik mitgefahren und hab auf die Räder aufgepaßt.

Für einen gleichbleibenden Schmerzlevel wegen fehlender Schwimmeinheit oder als Vorbereitung auf Joe – ich bin mir da nicht so sicher – gab es nach dem Laufen noch Patricias Faszienzirkel. Eine Ansammlung von Blackroll Faszienrollen und -bällen sollte uns vorerst an Schmerzgrenzen bringen.

Eine kurze Übung am Anfang zeigte aber sofort, wie Effektiv das ganze sein würde. Als erstes beucht man sich mit geraden Beinen nach vorn und guckt, wie weit man runter kommt ( Zehen berühren etc.), dann nimmt man sich einen Tennisball und rollt diesen unter dem Fußgewölbe 20-30sec. auf beiden Seiten, um die Faszien zu massieren. Jetzt die Übung vom Anfang nochmal. Hoppala, das geht ja noch was …. Einfach mal ausprobieren.

Die Radausfahrt ging dann nach Lluc. Das Kloster und eine größere Pause haben wir ausgelassen, da der Wetterbericht nicht so ganz stabil war. Hab ich eigentlich erwähnt, daß ich Berge hasse? Das einzige, was mich dazu bringt, ist die Freude auf die Abfahrt. Die hat mir dann auf der Hälfte leider ein sehr vorsichtig fahrender PKW versaut. Mit 40km/h die Berge runter…. aaaaaah. War vielleicht ganz gut so, wer weiß.
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Nach all den Strapazen von drei Tagen haben wir uns dann einen schönen Abend in der Bodega d’es Port in Alcudia gegönnt. Ein leckerer Tapasabend mit allem drum und dran, außer kölschem Liedgut. Nach drei Tagen Trainings war der folgende Ruhetage dringend nötig. Nur unser dynamisches Duo aus der Villa Eros ist noch weitergezogen.

Ruhetag – „Mach mir den Joe“ – Shopping in Alcudia

Ruhetag, wie schön. Von wegen, erstmal noch Schwimmen. Aber zumindest ausschlafen. Frisch gestärk nach dem Frühstück gings dann nocheinmal ins kühle Nass. Bevor wir unsere geschundenen Muskeln etwas ausruhen konnten.

IMG_0455.JPGJeder hatte da seine eigene Vorstellung, was uns dennoch vereinte war Joe. Bereits zwei Tage zuvor kamen Jörg und Patricia mit der nicht ganz uneigennützigen Idee um die Ecke, daß ihr Haus und Hofmasseur (der Ausdruck kommt ihm wahrlich nicht gerecht, denn er ist Osteopath) Joe zum Hotel kommen und wer will sich massieren, zurechtrücken bzw. quälen lassen könnte. Das letztere trifft es eigentlich ganz gut. Wo Joe hingepackt hat, gabs kein Halten mehr. Nach der ein oder anderen gelösten Blockade hat er sich meiner Schultern angenommen. Am Ende hab ich vor Schmerzen zappelnd auf seiner Liege gelegen und hätte ihn am liebsten erschossen. Aus heutiger Sicht (sechs Tage später) hat er wahre Wunder vollbracht und ich kann meine Schulter wieder besser den je bewegen (hatte mir vor vier Jahren die Rotatorenmanschette verknackst). Werd ich sicher nochmal über mich ergehen lassen, wenn wohl auch nicht bei ihm persönlich.

Vorher waren Frank und ich noch mit den Rädern nach Alcúdia gefahren, um ein wenig zu shoppen. Wo sonst hat man so viel Auswahl an ale-x.jpg-Klamotten wie bei Huerzeler. Es hat mal wieder gedauert, bis ich mich entschieden hab, weil sie zwar mal wieder coole neue Designs hatten, aber das was mir am besten gefallen hätte, gab es so dann doch nicht…..

Tag fünf – Drei, zwei, ein, „platsch“ – Atme,Atme

Da das Wetter nicht so mitspielte, wie der Trainingsplan es wollte haben wir die Schwimmeinheit vom letzten Tag vorgezogen. Diese stand nun nochmal gnaz im Zeichen der Technik, von der Atmung über Armzug und Beinschlag, mit und ohne Pullbuoy oder Padels. Als Ergebnis für mich, ich bin gar nicht so langsam, ich bekomme nur zu wenig Luft. Also vorm Wettkampf ordentlich aufwärmen, damit ich auch vernünftig atmen kann. Und als Nachtrag für alle, die Probleme haben den Kopf vernünftig aus dem Wasser zu bekommen: geht mal zum Zahnarzt und laßt euch ne Knirschschiene machen. Denn wer nachts mit den Zähnen knirscht, der hat nen verspannten Nacken und kann den Kopf nicht vernünftig bewegen. Die Krankenkassen haben sogar inzwischen gelernt, daß es günstiger ist, diese zu bezahlen, anstatt ständig KG oder Massagen für verspannt Rücken und Nacken. 😉

Tag sechs – Premiere auf 100/1000 – Villa Eros

Letzter Tag = Premierentag ???

Klingt irgendwie komisch, war aber so. Die Premieren galten in dem Fall unserer jüngsten, Lena. Mit unserer Tour nach Orient hat sie gleich zwei Premieren gefeiert.

  1. Sie ist das erste Mal an einem Tag mehr als 100km gefahren.
  2. ist sie mehr als 1000 Hm an einem Tag geklettert.

Also herzlichen Glückwunsch. 100km an einem Tag ist nie ein Pappenstiel und sollten gehörig gefeiert werden. Haben wir dann ja auch als wir abends nochmal alle zusammen gesessen haben.

 

Alles in allem – Was nehm‘ ich mit

  1. Wahnsinnig viele tolle Eindrücke mit ner super Truppe, die ich kaum erwarten kann wiederzusehen, wenn wir in Hamburg 2018 beim ITU Triathlon die Sprintdistanz rocken.
  2. Viel Neues in Sachen Technik, Ernährung und Trainingsplanung
  3. Wie schon vorher gewußt, es ist nicht der Umfang den ich ändern muß, sondern die Art des Trainings. Mehr GA1, Intervalle, Techniktraining und viel, viel Athletik und wenn ich schon dabei bin die ein oder andere Massage.

Zu guter Letzt nochmal ein riesiges Danke an Jörg und Patricia, die uns mit allem was in eine so kurze Woche geht gequält haben, uns unzählige und hochwertige Tips zu allen Bereichen des Triathlons gegeben haben, andere Sichtweisen und Ansätze zu Training und Ernährung. Ich freue mich schon auf das Rookieprojekt mit euch.

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin

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Es war wieder soweit. Im Juni stand Berlin an, Velothon. Um’s vorweg zu nehmen, dieses Jahr waren wir nicht im Velothon Aftermovie 🎥🚴🏼 .

Fiona ungeduldigBereits am Samstag morgen war alles gepackt. Dieses Jahr bin dann mal nicht ich gefahren. Immer gut, wenn man mal fragt, wer alles mitkommt und siehe da, Kurt wollte auch nach Berlin und bot an mich mitzunehmen. So war die Fahrt auch sehr kurzweilig.

In Berlin ging es erstmal zum Hotel. Dann zum Brandenburger Tor mit dem Rad, um Startunterlagen zu holen. Dort haben wir uns dann auch noch mit Jörn getroffen,der wie jedes Jahr mit Flash dabei war und auch wieder ziemlich weit vorn mitgemischt hat.

Rennhase
Hier und da bekam man die ein oder andere Werbung angeboten, für kleine und größere Rennen. Doch was hält man mir an der Akkreditierung unter die Nase. Werbung für den Velotörn….. War unnötig, da ich längst angemeldet war,so hat die gute Dame dann kurzerhand auf mein Rad aufgepaßt, während ich meine Starnummer geholt hab.

Velotörn ist überall

Sogar andere Bremer waren noch kurzfristig angereist
Ab hier geht rund
Da geht’s morgen lang
Alles genau einprägen für den Zielsprint
Mit Sonne durch Berlin

Der Abend wurde mit allen anderen RCB-Mitgliedern traditionell beim Italliener begangen.

Wie schon letztes Jahr konnte man die Fahrer der 60km beim Frühstück vorbeifahren sehen.

Nach dem Frühstück noch kurz alles zusammensuchen und umziehen, raus aus dem Zimmer und alles, was nicht zum Rennen gehört im Auto verstauen. Dann gings zum Start beim Sonycenter. Nach guten Zeiten im Vorjahr im Starblock B, also schon ne verdaut schnelle Truppe. Direkt neben mir im Block stehen stehen noch einige Fahrer von dem Delmecyclern und schnell ist wieder großes Juché.

Wie immer verzögerte sich der Start etwas und zog sich in die Länge und natürlich wurde gleich nach dem Start losgeballert als gäbs kein Morgen.

Glücklicherweise konnte ich das Tempo recht lange mitgehen und somit auch die Gruppe halten. Bis es zum letzten „großen“ Anstieg im Grunewald ging. Da mußte ich sie dann ziehen lassen. Ich wollte nicht mein ganzes Pulver verschießen. Ich hab mich daher fallen lassen und bin in meinem Tempo die Steigung hoch, um mich dann in die nächste Gruppe wieder einzuordnen.

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Mein Ziel war die Zeit vom letzten Jahr zu unterbieten und wenn möglich auch noch die drei Stunden Grenze zu knacken. Das lief auch alles ganz gut. Leider war uns der Wind nicht so holt wie in den letzten beiden Jahren, in denen wir auf den 16km der B101 voll Rückenwind hatten. Trotzdem kam hier noch ein Schnitt von 38,8km/h zustande.

Hatte ich es mit Jörn noch am Vortag besprochen, doch leider am Renntag verpennt. Der Eingang zu Tempelhof ist extrem klein und schmal und ein enge 90°Kurve, durch die maximal drei Fahrer nebeneinander passen und dazu noch alles andere als guter Untergrund mit abgesenktem Bordstein und Kleinpflaster.

Hier ging meine Taktik immer im zweiten Drittel meines Feldes zu fahren nach hinten los. es kam durch die große Gruppe zum Stau und damit zum Abriß von den vorderen Fahrern. Ein“kürzer“ wäre hier im Gelächter untergegangen.

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Der Rest ging dann wieder gut weiter, durch Tempelhof waren jetzt die Gruppe viel kleiner und versprengt. Also hab ich mir mal diesen mal jenen Windschatten gesucht, um gut weiterzukommen. Der Spreebogen am Hauptbahnhof und Kanzleramt läutete dann die letzten Kilometer ein.

Bis zum großen Stern gab es noch keine Tempoverschärfung und nach dem Stern wurde dann zwar angezogen aber nicht bis ultimo, denn 1,5km bis zum Ziel wird wohl keiner sprinten. Der Sprint wurde erst extrem spät angezogen und bei 400m vor dem Ziel sind dann vorn einige ausgebrochen an die ich mich drangehängt hab. Noch 20sec Terror für die ohnehin geschundenen Beine und wir waren durchs Ziel.

Geschafft. Die drei Stunden hab ich nicht geknackt. Aber drei Minuten zum letzten Jahr hab ich rausgefahren und wenn mir die Dummheit am Tempelhof nicht passiert wäre wären auch die drei Stunden gefallen. Aber es muß ja auch noch was fürs nächste Jahr geben.

Im Ziel haben sich dann auch Kurt, Maik und Jörn wieder eingefunden und bei nem leckeren Erdinger wurden die Erfolge und Geschehnisse begossen.

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Teutour roter Fuchs

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…. oder die ersten beiden RTFs 2017

Wie die letzten beiden Jahre ging es am 1.5. nach Giesen. Den roten Fuchs fahren. War es im ersten Jahr noch ein Versehen in Ahlfeld geradeaus zu fahren für die 115km Strecke, so war es die letzten beiden Jahre definitiv Absicht.

Ich hab mich schon Wochen vorher auf die Tour gefreut.

Da die BBCler erst später starten wollten hab ich mich mit Christian, Daniela und Andrea zusammengetan. Andrea und Daniela sind direkt aus dem Harz-Trainingslager gekommen. So hab ich Christian aus Bremen mitgenommen, der noch ziemlich mitgenommen von seinem Junggesellenabschied war.

Man wird auch nicht jeden Tag im Froschkönigkostüm mit nem Schild „Mallorca oder Mc Donalds Bokel“ mitten in der Pampa von seinen Freunden ausgesetzt. Mit solchen Freunden….

In Giesen haben sich dann trotzdem unsere Wege getrennt. Die drei wollten ihr eigenes Tempo fahren, vor allem wegen der Anstiege. So hab ich mich bis zur Streckenteilung 115/152 dem Manta-Squad angeschlossen.  Sehr gefreut hab ich mich dabei, dass sie zweimal an der Kuppe auf mich gewartet haben. So bin ich die ersten km in guter Gesellschaft gefahren. Vielleicht hätte ich mir dabei wirklich mal die 152 antun sollen?

In Alfeld bin ich dann gewohnt geradeaus gefahren, während die bunte Manta-Truppe links abbog.

Mangels guter Gruppe bin dann oft allein gefahren. Das hat die Anstiege eh nicht gestört und bei den Abfahrten war es mir auch ganz lieb. So konnte mir niemand vors Rad fahren. – Bleibt aber dabei, ich bin ein Gesellschaftsfahrer –

Aber warum hat die Physik vor die Abfahrt immer den Berg gestellt? Ich mag sie immer noch nicht. Dafür genieße ich die Abfahrten dann eben doppelt. Vom roten Fuchs abwährts hat wieder richtig Laune gemacht. Der Tipp von Jörn macht sich immer wieder bezahlt, Instrumentenflug. GARMIN auf die Karte und man weiß welche Kurven kommen. Ich warte dabei nur noch auf die Videovorhersage auf Gegegverkehr, die einzige noch immer große Gefahr. Kann das mal bitte jemand erfinden.

Vor die letzte Kontrollstelle hatte Petrus dann noch den Gegenwind gestellt. Ein kleiner Windschatten wurde mir dann noch gegönnt. Hier hab ich dann noch ein Canyon freier Wildbahn gesehen.
Teutour

 

Candice

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… so heißt meine neue Mitbewohnerin.

Nach 26 Jahren das erste neue Rad in meinem Stall.

Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen. Ich hab lange gesucht. Anfangs viel nach gebrauchtem, evtl. sollte es auch ein reines Triathlonrad sein. Was relativ klar war: Carbon und mind. Shimano 105(5800). Focus Cayo oder Izalco waren in der engeren Auswahl und Canyon Ultimate und Endurace. Nachdem dann die Steuerfee sehr großzügig zu mir war, war klar es wird ein Neurad und es wird ein Canyon. Doch wer die Wahl hat, hat die Qual. Leider kann man sich bei Canyon nur bedingt das Rad frei zusammenstellen, aber doch ausreichend, um nicht sofort was zu finden.

Rahmen: Carbon!

Schaltung: 105, Ultegra oder sogar Ultegra Di2?

Bremsen: Felge oder Scheibe?

Größe? Jetzt wirds lustig. Meine derzeitigen Räder haben entweder 54er oder 56er Rahmen. Nach Eingabe meiner Daten empfahl mir Canyon Größe XS oder S, je nach Tagesform also mehr so 50 oder 52.

Farbe: Eine Frage für sich. Obwohl? Wer mir ch kennt weiß ja, dass es irgendwie immer blau ist. Nur welches?

Stage Race Blue, Smooth Ocean, Gran Tourismo Blue, Skydive Blue, Blue Lagoon oder Airtime Blue. Oder doch ganz anders, Kerosene Red oder ein schlichtes grau-schwarz? Nein Farbe, richtig FARBE!!! Am Ende ist die Entscheidung zusammen mit der Ausstattung auf das ENDURACE WMN CF 9.0 Di2 (BLUE LAGOON) gefallen.

IMG_5262[1]CANYON pro und contra

Wenn man ein Canyon haben will, dann heißt es friss oder stirb. SO wie die Räder auf der Seite angeboten werden, werden sie auch verschickt. Man kann sich keine anderen Anbauteile oder Farben aussuchen, die es bei anderen Rädern gibt. ABER was man ihnen nicht vorwerden kann ist ein schlechter Versand und ein unvollständige Aufbauanleitung. 64 Seiten pro Sprache bei 14 Sprachen dazu eine CD mit ausführlichen Anleitungen zu wirklich allem. Dazu ein unzerstörbarer Karton. in dem das Rad verschickt wird.

JA, es ist ein Frauenrad (WMN), daher hat es auch einen weiblichen Namen und SIE hat einen etwas schmalen Lenker. Dieser ist inzwischen gewichen und auch das etwas farblose Lenkerband paßt inzwischen mit „metallic blau“ zum Rahmen. Aber nur da gab es vernünftige Farben.

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Damit sie auch so richtig in meinen Stall paßt sollte sie noch einen zweiten Satz Laufräder haben. Nach etwas Suche sind mir bei ebay Fulcrum CPX 1700 aufgefallen. Kein Vergleich zu den verbauten DT SWISS RR21 aber sie würden genau passen. Um nicht zu viel bezahlen hab ich noch etwas nachgeforscht, aber diese Laufräder konnte man so nicht kaufen, OEM Laufräder von FOCUS ( als wenn ich sowas nicht sowieso schon fahren würde / FULRUM 6.5)

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Also kurz beim Fahrradladen meines Vertrauens nachgefragt und schwups hatte der natürlich noch was besseres auf Lager, bei dem er sofort an mich gedacht hat.

MAVIC KSYRIUM ELITE und ihr wißt es schon mit blauer Narbe und Speichenspannern.

Die werden bei der nächsten Ausfahrt erstmal ausgiebig getestet.

Zu guter letzt hat mich dann meine liebe Rebecca verlassen 😦 Aber, soweit ich das beurteilen konnte, hat sie ein schönes neues zu Hause gefunden und ist sogar hier in Bremen um die Ecke geblieben. Und wenn es so sein soll, sehen wir uns beim RCB Montagstreff das ein oder andere Mal wieder.

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